
Petting
Petting – Für viele die erste Erfahrung in Sachen Sexualität.
Vor allem wenn Gefühle im Spiel sind ist es aufregend den Körper des Partners mit allen Mitteln zu erkunden. Küssen, knabbern, lecken, fummeln – alles was Spaß macht ist erlaubt. Um dabei in die richtige Stimmung zu kommen, am besten den Kopf ausschalten und sich ganz den Gefühlen hingeben. Ob mit oder ohne Klamotten, die Grenzen bestimmt ihr selbst.
Unsere Tipps helfen dir dabei das Wichtigste über gegenseitige Berührung in Erfahrung zu bringen. So bist du perfekt ausgerüstet für die ersten Erfahrungen mit dem Körper des anderen Geschlechts.
Was ist Petting?

Petting
Petting bezeichnet alle Formen von gegenseitigen Berührungen zwischen Partnern, ohne dass es dabei jedoch zum Geschlechtsakt kommt. Das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie ‚streicheln’.
Vor allem für Jugendliche ist es häufig der erste Schritt in Sachen sexueller Erfahrung. Da Geschlechtsverkehr gesetzlich erst ab 14 Jahren erlaubt ist. Aber auch unter Erwachsenen gehört das gegenseitige Streicheln zum Vorspiel oder während der Menstruation der Frau zur gängigen Praxis. Denn besonders Frauen kommen häufig nur durch äußere Stimulationen zum Höhepunkt.
Petting – gewusst wie?
Erstmal gilt: beim Petting gibt es nichts, was man falsch machen kann. Solange beide Spaß an der Sache haben, gibt es keine Tabus. Dabei mögen es die einen wilder und rauer, die anderen hingegen zärtlich und liebevoll.
Da dein Partner nicht in deinen Kopf scheuen, kann, sag ihm, was dir gefällt und was dich erregt. Zustimmende Geräusche oder ins Ohr gehauchte Phantasien elektrisieren die ganze Stimmung. Da die Frau beim Geschlechtsverkehr selten einen Orgasmus bekommt, ist für sie das Stimulieren der Klitoris per Hand oder Zunge eine besonders beliebte Praxis. Auch der Mann kann natürlich mit Hand und Mund befriedigt werden. Aber Vorsicht: auch beim Samenerguss während des Pettings kann es zu einer Schwangerschaft kommen, wenn dieser in die Scheide gelangt.
Tipps für das erste Petting

Petting Tipps- bei Ihm, bei Ihr
Wichtig beim ersten Petting ist, dass du dich rundum wohl fühlst. Dabei gilt: lieber zu langsam als zu schnell. Wenn dir etwas zu viel wird, einfach ein kleines Zeichen geben, denn wenn du verkrampfst, kannst du die ganze Situation nicht mehr genießen – was jedoch der ausschließliche Sinn und Zweck von sinnlichen Berührungen ist. Augenkontakt während der gegenseitigen Körpererkundung schafft zudem eine vertrauensvolle Atmosphäre, diese kann mit gedämpften Licht und schöner Musik unterstrichen werden. Wichtig beim gegenseitigen Berühren ist es, immer auf die Körpersprache des anderen zu achten, streckt sich der Körper dir entgegen, bedeutet das, dass es dem Anderen gefällt. Entzieht er sich dir, heißt das jedoch, dass sich der Partner nicht mehr wohl fühlt, hier am besten eine Kuschelpause einlegen um wieder eine entspannte Stimmung zu erzeugen. Lasst euch so lange Zeit bis beide Partner so weit sind, je länger man zusammen ist und je lieber man sich hat, desto größer ist auch das Bedürfnis seinem Partner näher zu kommen. Dazu braucht es jedoch keinen Druck, das kommt von ganz allein.
Bildnachweis: Fotolia © Ivan Bliznetsov

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